Ärger um HD-Content in den USA

In den USA ist über den iTunes-Store HD-Content in Form von Filmen, Serien, … zu erhalten. Und er ist natürlich auch abzuspielen, was hätte das Angebot auch sonst für einen Sinn? Zumindest manchmal ist er das.

Spiegel berichtet nun, was viele kennen aber nur wenige wissen. HD-Content benötigt im Regelfall ein “authentisiertes” Display, auf dem er abgespielt werden soll. In der regulären Unterhaltungselektronik stellt dies kein Problem dar, so wird doch der entsprechende HDCP-Standard vom Standard-Übertragungsmedium HDMI unterstützt. Wie sieht es allerdings auf PC/Macs aus? Anders, und zwar gravierend…

(Abbildung: Apple)

In den neuen Unibody-Macs verbaut Apple den platzsparenden Mini-DisplayPort. Mittels Adapter ist dieser mit DVI- oder VGA-Anschlüssen an Displays zu verkoppeln. Jedoch unterstützen nicht alle Displays die HDCP-Technik, Beispiele dafür: Alle Apple-Cinema-Displays mit Ausnahme des neuen 24″-LED-Displays, welches gerade erst (käuflich) verfügbar ist.

Somit bleibt den meisten Konsumenten nur die Möglichkeit, erworbene HD-Inhalte auf ihren MacBooks anzusehen – und zwar nur dort. Ob Apple damit Kunden zwingen möchte, das neue 24″-LED-Cinema-Display zu erweben? Sowas würde man dem Konzern doch nie unterstellen…

(Quelle: SpiegelOnline)

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