Der “Black Screen of Death” zieht sich als Begriff in Zusammenhang mit Apple bereits durch Foren, sogar durch Apples eigene. Die Probleme begannen bereits bei der letzten Serie der “alten” MacBook Pros, welche mit der nVidia 8600GT ausgestattet waren. So erschien beim Spielen, also bei enormer Grafikauslastung, irgendwann ein schwarzer Bildschirm, der Ton sprang in eine endlose Schleife und das war’s dann.
Das Problem lag in der Zusammensetzung des Materials für die Kontaktpunkte (im Englischen “Balls” -> Ball Grid Array) der Chips von nVidia. Das Problem war schließlich weithin bekannt und Apple nahm Geräte auch nach Ablauf der regulären Garantiefrist zurück. nVidia kostete dieser Spaß nach Einschätzung von Analysten ca. 200 Millionen Dollar.
Nun hoffte man, das Problem ein für alle Mal beseitigt zu haben. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Überprüfung des Kontaktmaterials sich als äußerst schwer darstellt. Man müsste ein MacBook (Pro) kaufen, es zerlegen, den Grafikchip ausbauen, diesen wieder zerlegen und in dessen inneren die Kontaktpunkte isolieren um sie anschließend mit einem Elektronenrastermikroskop mit Röngten Mirkoanalysesystem zu untersuchen. Durch diese kleinen Umstände sollte nVidia vor erneuten Vorwürfen basierend auf der Zusammensetzung des Materials ihrer Kontaktpunkte immun sein. Wer hat schon Equipment für mehrere hundert tausend Euro daheim? Niemand. Aber der Inquirer kennt nunmal so seine Leute…
Genau dieser Inquirer hat bereits bei der letzten MacBook Pro Linie auf die Problematik hingewiesen und war maßgeblich an der aufgezwungenen Offenheit und Kulanz seitens nVidia und Apple beteiligt. So kam es, dass der Inquirer einfach diesen Weg ging. Vom Kauf eines MacBook Pro bis zur Zerlegung in seine Nanometer unter einem REM. Was kam dabei heraus? dem Inquirer zufolge nichts Gutes.
(Abbildung: AppleInsider)
nVidia hingehen dementiert dies aus Äußerste – die Wahrheit wird sich allerdings bereits bald herausstellen.

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