Vier third-Party Browser im AppStore

Tatsächlich haben es vier “Third-Party”-Browser für das iPhone in den AppStore geschafft und wurden so von Apple “approved”. So haben es die Browser EdgeMaster, WebMate, Incognito und ShakingWeb bis zum Endbenutzer gebracht und sind nun über den AppStore erhältlich. Der Überblick:

  • EdgeBrowser

Prinzipiell brüstet sich dieser Browser lediglich damit, weder Eingabeleiste noch sonst etwas anzuzeigen, was das Bild schmälern könnte. Da man Nutzerberichten zufolge zur Eingabe einer URL bis zu einem Einstellungs-Dialog auf dem iPhone navigieren müsse, hat dieser Browser entsprechend nur relativ schlechte Wertungen einsacken können. Hiervon kann sich allerdings jeder potentielle Nutzer selbst überzeugen, der Browser ist kostenlos.

(Abbildung: AppleInsider)
  • WebMate

WebMate ist stolz, das “Tabbed Browsing” auf dem iPhone verbessert zu haben. Zugegeben kann dies eine echte Krankheit darstellen, aktualisiert es jeden Tab doch beim Aufrufen – was relativ zeitraubend sein kann. WebMate erledigt dies im Hintergrund und erspart dem Nutzer somit die Wartezeit. Der Browser ist für $0.99 im US-AppStore erhältlich.

  • Incognito

… hat es sich “lediglich” zur Aufgabe gemacht, keine Spuren beim Surfen zu hinterlassen. Allerdings nicht im Web, sondern auf dem iPhone selbst. Für die wirklich paranoiden Menschen unter uns könnten die $1,99 möglicherweise doch besser investiert sein, als für das fünfte Küchenmesser unterm Kopfkissen.

(Abbildung: AppleInsider)
  • ShakingWeb

Dieser kuriose Abart eines Browsers hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Browsing während dem Transport mit Verkehrsmitteln zu vereinfachen. Für $1,99 verspricht sie Bewegungen, welche aus den Vibrationen und Beschleunigungskräften beispielsweise eines Busses resultieren, auszugleichen. Wer dies meint, nötig zu haben, möge bitte hier einen Feedback hinterlassen – manche Dinge sind sogar für Blogger nicht vorstellbar.

(Abbildung: AppleInsider)
Nicht überraschend ist hingegen, dass es Opera und Firefox nicht bis aufs iPhone gebracht haben. Apple begründet dies durch die Verwendung eigener Render-Engines in den beiden Browsern. Alle vier “zugelassenen” Browser setzen hingegen, anders als Firefox oder Opera, auf das WebKit, welches auch in Apples Mobile Safari zum Einsatz kommt.

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